Eine Herzensangelegenheit


Dorothee Böckels, Leitende Abteilungsschwester der Kinderklinik St. Nikolaus der AKH Viersen GmbH und Dr. Christoph Aring, Chefarzt der Kinderklinik bewegte schon lange die Idee, ein Zuhause für schwerst und mehrfach behinderte und dauerbeatmete Kinder zu schaffen. Diese Idee entstand während langer Berufsjahre, in denen sie immer wieder Kindern begegneten, die mit solchen Problemen lange Zeit in Kliniken verbringen mussten, weil es keine andere Wohnmöglichkeit für sie gab. Der Geschäftsführer der AKH Viersen GmbH, Gerold Eckhardt, unterstützte von Anfang an dieses Projekt.

Die Idee mobilisierte in den folgenden Jahren Schulen, Kindergärten, Vereine und andere Einrichtungen in der Stadt Viersen sowie viele Privatpersonen, die in den darauffolgenden Jahren in zahlreichen Projekten und Einzelinitiativen Spenden für das Kinderhauses sammelten. Bis zum ersten Spatenstich im September 2008 wurden auf diese Weise rund 200.000 Euro eingenommen. Dieses Geld wird eingesetzt, um über die von den Kostenträgern vorgesehenen Mittel für die notwendige Einrichtung und Ausstattung hinaus Mittel für besondere Einrichtungsgegenstände, therapeutische Möglichkeiten, Förderaktivitäten und vieles mehr einsetzen zu können.

Das Viersener Bauunternehmen Janissen-Brass & Dannreuther übernahm die Finanzierung des Hauses in Höhe von 1,8 Millionen Euro und seine Fertigstellung. Die AKH Viersen GmbH wird das Kinderhaus zunächst vom Bauunternehmer mieten und es betreiben.
Das Kinderhaus Viersen wird eine Pflegeeinrichtung nach Sozialgesetzbuch XI sein.